Wissenschaftliche Schreibwerkstatt Berlin
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Workshops

Die Wissenschaftliche Schreibwerkstatt wendet sich mit ihrem Workshop-Programm fächerübergreifend an Student/innen und Wissenschaftler/innen und an Institutionen, die Weiterbildungsprogramme für ihre wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen anbieten wollen.

Ziel ist, die Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln, die für eine effektive und sichere Textproduktion in den Wissenschaften benötigt werden. Dazu gehören in erster Linie die Techniken des wissenschaftlichen Schreibens (in deutscher und englischer Sprache), aber auch Lesetechniken, Methoden der Planung und Durchführung größerer Forschungsprojekte (Masterarbeit oder Dissertation) oder Strategien zur Veröffentlichung von Fachartikeln (Peer-reviewed article).

Wir bieten für Kolloquien, Graduiertenkollegs und wissenschaftliche Arbeitsgruppen Workshops als Inhouse-Veranstaltungen an Hochschulen, Universitäten oder in wissenschaflichen Institution an, für die wir die Workshops je nach Bedarf individuell anpassen. Bitte fordern Sie zu diesen Workshops ein individuelles Angebot hat:

Kontakt: 030 - 44718033 / info@WissenschaftlicheSchreibwerkstatt.de


Workshop-Angebot

Entwickeln / Schreiben der Dissertationsschrift / von Fachartikeln:
> Das Exposé für die Dissertation entwickeln
> Die Struktur der Dissertation entwickeln
> Solide Arbeits- und Zeitplanung für die Promotion
> Konzept und Struktur einer Dissertationsschrift
> Ohne Schreibblockaden zum verständlichen Text - Schreibstrategien
> Der Weg zum gut platzierten Fachartikel - Veröffentlichungsstrategien
> Komplexe Fachinhalte kurz und verständlich wiedergeben
> Wissenschaftliche Texte für Nicht-Wissenschaftler (um-)schreiben

Schreiben in englischer Sprache:
> First steps in Scientific Writing
> Writing Scientific Research Articles

Workshops für Student/innen:
> Wissenschaftliches Schreiben
> Lesetechniken für die Wissenschaften
> Die Abschlussarbeit schreiben




Das Exposé für die Dissertation entwickeln

Das Exposé ist die Eintrittskarte zur Promotion, zum Stipendium, etc. Der Leser erwartet klare Strukturen und einen gut lesbaren Text. Im Workshop werden die strukturgebenden Eckpunkte des jeweiligen Forschungskonzeptes erarbeitet und diskutiert. Nach der Besprechung von grundsätzlichen Arbeitsschritten einer Dissertation und den Möglichkeiten einer Zeitplanung durchdenken wir die Einbettung des Projektes in die Forschungslage und die Eingrenzung der Thematik. Schon hier geht es im Wesentlichen darum, die Denk-/Arbeitsstrukturen der Dissertation zu durchschauen.


Die Struktur der Dissertation entwickeln

Ob beim Verfassen einer Monografie oder von Artikeln - vor jeder Textproduktion steht die Entwicklung einer klaren Struktur, die den Forschungs- und später den Schreibprozess bestimmt. Jede/r Doktorand/in entwickelt sehr spezielle Forschungsideen und dennoch gibt es Denkstrukturen, die sich in vielen Projekten wiederholen. Diese Strukturen machen wir uns im Workshop an den jeweiligen Projekten bewusst, um effektiv und zielgerichtet arbeiten zu können. Wir reflektieren die Strukturen der Theoriephase und entwickeln daraus erste Ansätze für die Organisation der empirischen/analytischen Phase. Die Übertragung dieser Strukturen auf die Artikelabfolge bei kumulativen Promotionen oder die Gliederung von Monografien bildet den Abschluss dieses interaktiven Workshops.


Solide Arbeits- und Zeitplanung für die Promotion

Die Promotion stellt Nachwuchswissenschaftler zum ersten Mal vor die Aufgabe, ein großes Forschungsprojekt in überschaubare Arbeitsschritte zu unterteilen und nach einer festgesetzten Zeit zum Abschluss zu bringen. Neben dem Wissen um den grundsätzlichen Ablauf von Forschungsprozessen sind hierfür Strategien des Zeitmanagements gefragt, welche die hohen Anforderungen an die Selbstdisziplin und das Durchhaltevermögen unterstützen können. Die TN lernen den Ablauf von Forschungsprojekten im Allgemeinen kennen und haben diesen für ihr eigenes Projekt spezifiziert. Sie kennen grundlegende Strategien des Zeitmanagements und haben einen persönlichen Zeitplan für die Promotion entwickelt.


Konzept und Struktur einer Dissertationsschrift

Die Qualität des Textes und die Effektivität der Textproduktion werden bereits vor dem eigentlichen Schreibprozess durch zwei wesentliche Faktoren bestimmt: die Textkonzeption (Themenbegrenzung) und die Textstruktur. Nur aus der präzisen Begrenzung des Promotionsprojektes kann eine klare Struktur der Dissertationsschrift entstehen. Hierzu sind ein umfängliches Wissen über wissenschaftliche Konventionen notwendig, aber auch gesicherte Fertigkeiten im Umgang mit Abweichungen von diesen.


Ohne Schreibblockaden zum verständlichen Text - Schreibstrategien

Das eigentliche Schreiben eines Textes stellt den Wissenschaftler – auch bei guter Vorbereitung – immer wieder vor Hürden: Es fehlen die richtigen Worte. Schreibweisen sind unklar. Die Sätze klingen nicht elegant oder drücken nicht das Gewünschte aus. Übergänge zwischen den Textteilen fehlen etc. Probleme dieser Art, aber auch Motivationsschwierigkeiten führen zu Schreibblockaden und der berüchtigten Aufschieberei. Mit Hilfe von verschiedenen kreativen Schreibmethoden wollen wir Schreibhemmungen abbauen und das Schreiben von stilistisch schönen und verständlichen Texten, die den Konventionen der deutschen Wissenschaftssprache folgen, üben und reflektieren.


Der Weg zum gut platzierten Fachartikel - Veröffentlichungsstrategien

Das passende Journal und der richtige Artikeltyp für eine Peer-reviewed Veröffentlichung können erst bestimmt werden, wenn die Textkonzeption (Themenbegrenzung) klare Strukturen bekommen hat. Die TN erhalten einen Einblick in die Mechanismen des Peer-Review-Prozesses, kennen Recherche-Wege und -Instrumente, um passende Journals für ihre Forschungsergebnisse zu finden. Die TN wissen, wie ein Forschungsprojekt begrenzt und dem richtigen Artikeltyp zugeordnet wird. Sie haben diese Strategien auf ihr eigenes Projekt übertragen und reflektiert, so dass sie auf das Schreiben des Textes ideal vorbereitet sind.


Komplexe Fachinhalte kurz und verständlich wiedergeben

Fachzeitschriften geben nahezu immer eine maximale Textlänge vor. Dann heißt es, in wenigen Zeilen das Wesentliche klar und verständlich gesagt zu haben. Die Ableitung der Gliederung des Textes aus den Forschungszielen/-Ergebnissen muss mit einer gründlichen Analyse der Konventionen des Journals einhergehen. Neben dem Beherrschen von Mitteln der Textreduktion und dem Befolgen der wissenschaftlichen Sprachkonventionen bestimmt die geschickte Leitung des Lesers durch den Text die Verständlichkeit des Artikels. Der Workshop stellt Strategien zur Bewältigung dieser Herausforderungen zusammen.


Wissenschaftliche Texte für Nicht-Wissenschaftler (um-)schreiben

Pressemitteilungen, populärwissenschaftliche Artikel etc. verlangen vom Wissenschaftler eine Übersetzungsleistung von der Fachsprache in eine allgemeinverständliche Sprache. Dabei sollten die Forschungsergebnisse weder verzerrt werden, noch unverständlich bleiben. Ausgehend von den konkreten Projekten wird im Workshop ein Fahrplan entwickelt, der ein effektives Schreiben von populärwissenschaftlichen Texten ermöglicht. Die Reflektion der Merkmale eines gut verständlichen Sachtextes ist die Basis für zahlreiche Schreibübungen und kann den TN einen wissenschaftsjournalistischen Horizont eröffnen.


First steps in Scientific Writing

Die englische Wissenschaftssprache folgt anderen Konventionen als die deutsche. Neben dem Beachten dieser Unterschiede hat nahezu jede/r Autor/in den Bedarf, individuelle Unsicherheiten zu reflektieren und zu bearbeiten, um blockadefrei schreiben zu können. Dieser Workshop sensibilisiert deutsche Muttersprachler mit fortgeschrittenen Englischkenntnissen für die Unterschiede der englischen und deutschen Wissenschaftssprache und zeigt die unerwünschten Einflüsse des deutschen akademischen Sprachstils auf den englischen Text auf. Mittels zahlreicher Übungen und anhand von Auszügen aus eigenen und fremden Texten werden grammatikalische, lexikalische und stilistische Unsicherheiten und typische Fehler aufgedeckt und Strategien zu deren Vermeidung entwickelt. So lernen die TN, sich sicherer und effektiver auszudrücken. Ihre Texte gewinnen an Qualität und an Lesbarkeit.


Writing Scientific Research Articles

Ist die Textstruktur eines Fachartikels geklärt, kann die Arbeit an Satz und Wort beginnen. Hierbei sind die Konventionen der englischen Wissenschaftssprache und die Richtlinien des jeweiligen Journals maßgebend. Zu den wichtigsten Kompetenzen in dieser Phase der Artikelerstellung gehört die Fähigkeit, den eigenen Text mit dem Sinn für das Wesentliche zu überarbeiten und mit einem Blick für das Detail zu korrigieren.


Wissenschaftliches Schreiben

Dieser Workshop führt in die Techniken ein, die jede/r Student/in zum Verfassen einer wissenschaftlichen Hausarbeit (Seminararbeit) benötigt. Im Mittelpunkt stehen die Themenfindung/-eingrenzung, Techniken der Themenstrukturierung und Textgliederung. Zudem wird die Schreibphase, also die Textproduktion in den Wissenschaften, reflektiert und das wissenschaftliche Formulieren, der präzise Ausdruck in zahlreichen Übungen praktiziert.


Lesetechniken für die Wissenschaften

Fachtexte zügig lesen und deren wesentliche Gedanken verstehen zu können, ist eine grundlegende Voraussetzung für die eigene sichere Textproduktion in den Wissenschaften. Das Verstehen setzt wiederum die Kenntnis der gängigen wissenschaftlichen Textstrukturen und Denkmuster voraus. Anhand von Texten verschiedener Schwierigkeitsgrade werden wir uns Werkzeuge erarbeiten, mit deren Hilfe die Analyse auch von extrem schwierigen Fachtexten möglich wird.


Die Abschlussarbeit schreiben

Der erste Teil des Workshops vermittelt die 'Bausteine' der Vorbereitungsphase einer Abschlussarbeit. Die Studenten lernen, einen konkreten Arbeitsplan aufzustellen, der alle wichtigen Schritte des Projektes enthält; einen Überblick und einen Zeitplan ermöglicht. Das Thema muss angemessen in die jeweilige Wissenschaft und deren Problem- bzw. Forschungslagen eingebettet sein und eine schlüssige Eingrenzung erfahren haben. Der zweite Teil des Workshops greift die Forschungsphase auf. Zunächst wird geklärt, wie man von der Forschungsfrage zu Hypothesen gelangt und welche Rolle die Beschäftigung mit speziellen Theorien dabei spielt. In einem zweiten Schritt wertet nahezu jede Student/in Quellen/Daten/etc. aus. Wir legen jene erste Struktur für diese Phase an, die nötig ist, um effektiv und zielgerichtet arbeiten zu können. Über die Anwendung des Gelernten auf das eigene Projekt werden die TeilnehmerInnen im Workshop zu klaren Arbeitsstrukturen gelangen.

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